Heidelberg Man 2011

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19. HeidelbeergMan

 

 

- trotz Sturz beim Laufen erfolgreich gefinished

Der HeidelbergMan ist weltweit einer der anspruchsvollsten Triathlons über die olymp. Distanz. Dies liegt vor allem an der selektiven Radstrecke, die mit ca. 930 Hm auf der 35 km langen Strecke sowohl steile Anstiege als auch sehr schnelle Abfahrten mit steilen Kurven bietet. Allerdings wartet auch die Laufstrecke auf den 10 km des bekannten Philosophenwegs nicht nur mit einem malerischen Blick über das berühmte Heidelberger Schloß und das Neckartal auf, sondern verlangt mit seinen teilweise 10% steilen Anstiegen den Teilnehmern einiges ab. Die 1,6 km lange Schwimmstrecke im Neckar unter der alten Brücke hindurch ist dagegen ein wahrer Genuß.

 

 Bei noch frischen 16°C fiel morgens um 9:30 Uhr der Startschuß für die knapp 400 Einzelstarter. Der lange und steile Anstieg bis fast an den Gipfel des Königstuhls sorgte bei den Teilnehmern aber schnell für ausreichend Körperwärme. Bei Spitzengeschwindigkeiten von rund 90 km/h auf der Abfahrt kühlte man allerdings schnell wieder ab, so daß der Anstieg zur 2. Runde anfangs willkommen war, um die Gänsehaut schnell wieder los zu werden.

 

Auf der Laufstrecke gibt es in Heidelberg keine Möglichkeit, richtig abzukühlen. Nur eine kurze Strecke am Neckar entlang ist die Runde flach. Anschließend geht es in engen Schlangenlinien den Berg hinauf, um nach der Wende in langen Schritten den Berg hinunter zu rennen. In einer der letzten Kurven vor Ende der Gefällstrecke gab es einen kleinen Stolperer, der bei dem hohen Tempo gleich zu einem Sturz führte. Da die linke Hand noch in der Schlaufe des Gängelbands fest hing, sorgte eine Judorolle für eine weiche Landung und blessurenfreie Fortführung des Laufs an der Seite von Guide Martin Schmidtke, ohne alzuhohen Zeitverlust. Kurz vor dem Zieleinlauf konnte die 4. platzierte Frau dank höherem Lauftempo noch an uns vorbei huschen. Im Ziel stand die Uhr bei 2:23:56 Std., was Platz 5 in der Altersklasse und Platz 60 Overall bedeutete. In anbetracht der tags zuvor absolvierten 100 km Radtraining eine durchaus akzeptable Leistung, zumal die lange Bergaufstrecke mit dem Tandem nicht gerade vorteilhaft ist.